Sonntag, 21. Dezember 2014

Review: My life at London College of Fashion

Chilling in my room - tried to make it as personal as I could!

Das erste Trimester am London College of Fashion ist vorbei, die ersten drei Monate in der Metropole London vorüber und es waren durchaus gelungene! Nun sind Ferien, ich bin zurück in Deutschland und habe Zeit in Ruhe zu reflektieren.
Wie ihr bestimmt wisst, war ich letztes Jahr an einer andern Schule, wo ich zu meiner Enttäuschung absolut unzufrieden war; falls nicht, hier gibt es mehr dazu. 
South Kensington photoshoot with Stephy Fung
LCF ist für mich eine 180° Wendung: ein motiviertes und internationales Publikum an Studenten und sehr kompetente Lehrkräfte, die extrem viel Erfahrung in der Praxis als auch in der Industrie haben; ein gutes Beispiel wäre meine Schnittdozentin, die früher bei Alexander McQueen gearbeitet hat. Das gibt einem als Student natürlich auch einen ganz anderen Blick auf das Geschehen im Unterricht; man hat finde ich automatisch viel mehr Respekt vor solch einer Person und nimmt sie viel ernster. Zudem haben wir sechs verschiedene Campuse, an denen wir Zugang zu industriellen Nähmaschinen, Body Scannern, 3D Druckern, Textildruckereien und so weiter haben, ein riesen Unterschied zur ESMOD, wo es nicht mal ausreichende Haushaltsnähmaschinen für unsere Klasse gab. Meine Hauptcampuse befinden sich an der Oxford Street und in Shoreditch, zehn Minuten Laufdistanz von meiner Wohnung, super praktisch.  Dort gibt es jeden Tag von früh am Morgen bis spät am Abend offenen Werktag, dh. man hat die Möglichkeit an freien Tagen zu arbeiten und die Maschinen zu benutzen. Das finde ich sehr hilfreich, da auch Dozenten immer für Fragen zur Verfügung stehen. Noch ein Vorteil des LCFs wäre der freie Zugang zu allen anderen Schulen der UAL (University of the Arts), diese beinhaltet Schulen wie Central Saint Martins, Camberwell College of Arts, Chelsea College of Arts, Wimbledon College of Arts und London College of Communication. Das heißt zum Beispiel ich kann in alle Bibliotheken der gehen und Bücher ausleihen, die Lernräume benutzen etc. Das ermöglicht einem auch mal einen Blick auf die Arbeiten anderer Designstudenten an anderen Schulen zu werfen. Inspiration everywhere! Es gibt eine unmenschlich hohe Liste an Freizeit Aktivitäten, die durch die Schule angeboten werden von Hockey über Snowboarden, Surfen, LGBT-Gruppen, Aktzeichnen, Kletter-Gruppen, Ballet, extra Societies für verschiedene Nationalitäten (indisch, chinesisch, japanisch...) und viele mehr. Davon nehme ich zum Beispiel am Hip-Hop Tanzkurs teil. Und das ist wohl gemerkt nicht nur für LCF sondern für die ganze UAL. In meiner Gruppe sind zum Beispiel zu 80% CSM Studenten. Es ist echt toll, weil wir uns ständig austauschen über unser Studium; nicht zu vergessen, dass meine Tanzlehrerin der absolute Wahnsinn ist! Sprachkurse gibt es auch sehr viele, dafür habe ich aber lieder keine Zeit.
Ich könnte jetzt weiter machen mit allem was ich gut finde, aber das wäre langweilig und eigentlich wollte ich euch doch erzählen, was alles im meiner ersten Zeit an meiner neuen Uni getrieben habe. Ich kann euch eins versichern: Ich habe mich sicherlich nicht gelangweilt und mir die Zeit mit Party und Alkohol vertrieben. Das war München! Es hat schon Spaß gemacht, aber auf Dauer ist das ziemlich langweilig und leer. 
Auf meiner neuen Schule werde ich endlich wieder gefordert und fülle meinen Kopf mit Wissen auf, was ein unglaublich gutes und zufriedenstellendes Gefühl ist. Endlich arbeite ich wieder zielstrebig meinem Traum entgegen eine selbstständige Modedesignerin zu werden. Alleine in diesen ersten drei Monaten haben wir so viel an Schnitttechnik gelernt, dass ich zwei dicke technische Ordner habe mit Schnitten, Beispielen aus Nessel, Experimente, Recherchen und, und, und. Das schöne an dem ganzen ist auch, dass uns kein felsenfestes Raster gegeben wird, wie an der ESMOD, sondern, dass Dozenten uns sagen, dass sie wollen das wir experimentieren, erforschen, viel in unserer eigenen Zeit probieren, denn das ist das, was Modedesign ausmacht: Neugierde und Offenheit, nicht kopieren was es schon gibt. 
Mein Stundenplan ist nicht fest und wechselt sich jede Woche, es wird nie langweilig. Viel Selbststudienzeit ist hervorgesehen, was ich als extrem positiv empfinde. Schließlich sind wir keine Kleinkinder mehr, denen alles hinterher getragen werden muss. Am Anfang des neuen Trimesters gibt es immer ein "Unit Handbook", in dem genau aufgelistet wird, was das/die neue(en) Projekt(e) sind, mit Abgabetermin, was alles in jeder Stunde gelernt wird und was wir zuhause lernen/machen sollen. Das letztere ist  jedoch nur "the bare minimum", heißt, um ein A zu kriegen muss man das doppelte und dreifache machen. Und ich kann euch echt sagen, dass es verdammt viel ist. Viel Zeit für anderes bliebt am Anfang nicht übrig. Es war für mich eine riesen Umstellung, erstens von München nach London, dann der Lebensstil der Londoner und dann noch die großen Arbeitsmengen, die einem abverlangt werden. Da muss ich schon ein bisschen schmunzeln, wenn ich an das Arbeitsvolumen der ESMOD denke.
Im ersten Trimester bestanden unsere Wochen hauptsächlich aus Schnitttechnik, Vorlesungen über Essays schreiben, Objektanalysen, Farbe, ein wenig Zeichenunterricht und Einführungen in die verschiednen Werkzeug, die uns zur Verfügung stehen. Wirkliche Fächer an sich gibt es nicht. 
Davon könnte man sich schon zusammen reimen was unsere Handins dieses Trimester waren: Ein Essay mit einer Objektanalyse, eine Selbstreflektion, ein kreatives Portfolio, welches sich um das Objekt in deinem Essay dreht (keine Vorschriften, was es alles beinhalten musste, außer mind. 20 Arbeiten. Heißt, wenn man ein A haben will macht man am besten 50 gute Arbeiten rein) und einen technischen Schnittordner.  An sich hat mir der schriftliche Teil 0,0 gefallen. Das war so ziemlich das schlimmste, aber es muss doch mal sein, schließlich muss auch ein Designer sich wörtlich ausdrücken können. Es wäre jetzt zu aufwendig zu erklären über was genau ich geschrieben habe, aber mein Objekt war mein Schlüsselanhänger, etwas sehr persönliches. Und unsere Aufgabe war es das Objekt in deinen modischen Kontext einzubinden und darüber zu argumentieren. Ich kann euch sagen, dass das echt nicht einfach für mich war, zu mal ich schon im Schreiben schlecht bin, aber dann noch auf akademischem Englisch? Ich habe mich wirklich durchgequält, teilweise Nächte lang geheult und geflucht aber am Ende ist doch etwas halbwegs vernünftiges zu Stande gekommen - hoffe ich doch! Noten gibt es wahrscheinlich bald online zum abrufen und ich bin schon ganz gespannt. 
So, weiterhin gab es eben noch die Selbstreflektion, wo es letztendlich darum ging zusammenzufassen wie die ersten Monate in London und speziell an der neuen Uni waren. Das war nicht sonderlich schwer, denn da gibts auch kein richtig oder falsch. 

Mein kreatives Portfolio beinhaltet viele verschiedene Arbeiten, die sich um mein Objekt drehten: Zeichnungen, Collagen, Fotografien, Photoshop- und Mix-Arbeite, usw. Unten könnt ihr ein paar wenige sehen. Ich durfte endlich einfach mal wieder nur das machen worauf ich Lust hatte und im wahrsten Sinne des Worten die Sau raus lassen. Schnitttechnik ist nun mal ein ziemlich wichtiges Fach in meinem Studium und zwar berechtigt; wie soll man denn sonst zweidimensionale Ideen dreidimensional verwirklichen? Eigene Kleidungsstücke  wurden in den ersten die Monaten noch nicht wirklich genäht, nur Probeteile aus Nessel. Aber ich habe auf jeden fall ein viel besseres Verständnis für das fertigen eines Kleidungsstückes, wesentlich ausgeprägter als an der ESMOD, wo mich so etwas um ehrlich zu sein nicht die Bohne interessiert hat. Dort hat es auch kein bisschen Spaß gemacht! Drapieren würde ich sehr gerne können und hoffentlich lernen wir bald noch mehr dadrüber. Einmal durften wir es ausprobieren und ich habe mich total darin verliebt! Hier seht ihr mein erstes Bespiel, wahrscheinlich nicht toll, aber es war echt cool es mal auszuprobieren. Allgemeines Wissen verfüge ich jetzt schon nach drei Monaten über Oberteile -damit auch verschiedne Ärmel, Krägen, Knopfleisten-, Hosen und Röcke und wie man diese modifizieren und kombinieren (Kleid!) kann. Nächstes Jahr im zweiten Trimester wird es damit sicherlich weiter gehen, aber da wird der Schwerpunkt dann auf der Entwicklung einer Kollektion liegen. Darauf freue ich mich schon total! Das wird eine große Abgabe für das Trimester sein, aber es wird natürlich auch erwartet, dass man in Museen geht, recherchiert in der Bibliothek, mit Nessel experimentiert, Fotos davon macht, alle Arbeitsschritte dokumentiert uns so weiter. Nicht einfach nur in Google gehen, zack zehn Bilder nehmen und sagen das ist meine Inspiration... Oder gar Outfits anderer zusammenstöpseln und das ein neues Design nennen!!! 
Im großen und ganzen könnt ihr sehen, dass ich diese drei Monate doch ziemlich beschäftigt war, aber mir macht es echt total viel Spaß. Ich bin endlich wieder an einer guten Schule und zufrieden mit dem was ich tue. Und endlich, endlich, ENDLICH haben wir Lehrkräfte die uns konstruktives Feedback geben mit vielen Verbesserungsvorschlägen, Beispielen etc. Das hat an der ESMOD ganz und gar gefehlt, was mich echt sauer gemacht hat.
London, mit all seinen Ecken und Kanten als Stadt ist schon so voller Inspiration, ich kann mir für einen kreativen Kopf kein besseres Umfeld als diese Mega-Stadt vorstellen. München dagegen, wo ich gestern kurze Zeit war, ist wie lahmgelegt, zwar schön aber vile zu verkorkst. I München wird man weichgespült, wogegen man ind London abhärtet. Das merke ich in sofern, dass wenn mir in München oder daheim jemand doof kommt, dass ist doch das eine oder andere mal leichter unfreundlich werde (upsi.). Man lässt sich weniger gefallen, denn in einer diesen Stadt gibt es viele verschiedene Leute, das heißt auch viele Weirdos. 
Briten unterscheiden sich in sofern von uns Deutschen finde ich, dass sie sich viel mehr trauen und felsenfest dazu stehen. Das bewundere ich an den Briten: Sie schmeißen auch ihr Studium oä. für ein Hobby hin, stecken ihr ganze Herzblut rein und werden damit erfolgreich. Das trifft auch stark auf Musiker zu, wie ich nach Nächte langer Research auf Spotify feststellen durfte; Die Briten mögen vielleicht nicht kochen können, aber musikalisch ertönen da echt viel versprechende Klänge. 

Vielleicht hängen wir Deutsche machmal zu sehr in unserer Routine drin, vielleicht müssen wir manchmal ausbrechen. Mein Zeichendozent sagte mir auch "manche Regeln sind da um sie zu brechen". Das sollten wir doch mal öfters anwenden oder? Natürlich schieben ich nicht alle Deutschen und alle Briten in eine Schublade und mal klebe ein Label drauf. Es gibt immer Ausnahmen. 
Das war jetzt ein überaus langer Post und ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich glaube das langt jetzt. Ich hoffe er hat euch gefallen und ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein Studenten Leben geben. Mehr Bilder von London etc. gibt es immer auf meinem Instagram tu sehen! Tut mir leid, dass ich hier gerade so wenig themenrelevante Bilder habe! 
Ich wünsche euch hiermit einen schönen Sonntag Abend, eine fröhlichen vierten Advent und bis bald :) x

Ps. Meinen Instagram Update gibts morgen; ich weiß ich habe ihn eine Woche sausen lassen, weil meinem Mama da war und der Betrag mit ihr schon genug gesagt hat und eine Woche weil ich zu viel schulisch zu tun hatte. Morgen gibts eine größere Zusammenfassung!



Pattern cutting 
My keychain, object for analysis essay




Art I made inspired by object in my sketchbook 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Next ones to come



Leather Jacket: Vintage / Skirt: Chic wish / Top: Ralph Lauren / Heels: Fashion Union / Leaf Necklace: Roccabella / Rings: Urbiana / Stone Pendant: Topshop / Bangles: Urbiana / Sunnies: Freyrs

So hallöchen mal wieder, ist schon gefühlt ewig her, dass ich habe was von mir hören lassen. Das lag vermutlich stark daran, dass ich letzten Freitag mein letztes Deadline für die Uni hatte und danach beschäftigt war mit packen etc. Einmal geshootet wurde auch zwischen durch, aber Zeit und Energie zum posten blieb nicht. Aber das sollte sich jetzt auch mal ändern, ich bin nämlich wieder zuhause in Deutschland! Es ist ein gutes und vertrautes Gefühl wieder im eigenen Bett zu schlafen und mit der Familie zusammen zu sein. Leider kein Schnee, aber ich glaube das wir sich diese Weihnachtsferien auch nicht ändern. Hier kann ich mich endlich auskurieren und auf anderes konzentrieren... 
Bevor ich euch meine Schulpost liefere gibt's noch diesen Look, den ich schon lange auf meinem Instagram angekündigt hatte. Ohne noch viel dadrüber zu sagen werde ich euch den Bildern überlassen, die sprechen auch genug für sich wage ich zu behaupten. Ich sage nur, dass ich probiert habe die kastige Lederjacke irgendwie feminin einzusetzen aber trotzdem einen rockigen Touch beizubehalten.. Das hört sich schon wieder so schwafelig an, oh man. Naja ich werde mal frühstücken gehen und dann mal schauen. Euch noch einen schönen Mittwoch! x

So here I am again. I know it's been a long time since I last posted on my blog and the reason was because I had my last hand-in on Friday and was working for that. Besides the deadline I had to pack for home where I am now. It's such a good feeling being here again after three months! Unfortunately there us no snow but I don't think that'll change so quickly. X-mas without snow once again... Before I post about school like I wanted to ages ago I'm going to show you this new look I had announced a week ago on my instagram without wanting to say much about it. I think the pictures speak enough for themselves: I tried to combine my boxy leather jacket in an elegant way without loosing the rocky bit in it... Sounding all brainy right now; oh well. Now I'll have some breakfast and find something to with myself. Have a great one! Cheers x

Picture credits: Marie-Lousie Fischer













Donnerstag, 4. Dezember 2014

L'ANGE DECHU



Leather Jacket: Vintage / Tank-top: Urban Flavours / Jeans: Pepe London / Scarf: Alexander McQueen / Socks: Minga Berlin / Sneaker: Vans via Def Shop / Golden Bullet Necklace: Paris Jewelry via. Def Shop / Sunglasses: Freyrs 
Eine Hommage an meine neue Lederjacke aus Camden Town und dem, naja wie soll man's nennen, alternativen Rocker-Style?! Keine Ahnung... Whatever, auf jeden Fall taugt mir dieser ziemlich momentan. Da meine Converse hier schon ein bisschen wie "ausgelutscht" erscheinen habe ich mir endlich ein Paar Vans zugelegt, gekauft habe ich diese hier. Schon nach drei Mal tragen, haben diese Gebrauchsspuren, aber wie das bei Chucks auch so ist: Die bleiben nicht sauber, nicht weil ich nur im Dreck rumtrete, sondern weil sie so viel besser aussehen, oder etwa nicht? In meinen verrückten Jahren zwischen 14 und 16, habe ich ausschließlich Converse mit Graffiti vollgesprühte und begemalte mit Graffiti und Kritzeleien, außerdem wenn sie neu in der Post ankamen bin ich mit Absicht draußen schön durch den Matsch gelaufen, damit sie schön schmuddlig wurden... Die Anfänge von DIY. 
Passend zum hinterem Motiv auf dem Top trage ich zwei Ketten mit Patronen, die Silberne ist sogar echt. Die  habe ich vor einem halben Jahr auf einem Flohmarkt gekauft. Dass die Ketten zum Oberteil muss ich gestehen habe ich erst soeben bemerkt haha ... 
Ich wünsche euch einen schönen Abend und schonmal ein guten Start ins Wochenende! x

This post is dedicated to my new leather jacket from Camden Town and well... the rocker/alternativ style?! Don't know what I should call it otherwise but I really like it right now. After having had worn Converse Chucks over the past years I've gotten bored of them and decided to get myself a pair of Vans. Even after wearing them only three times they're dirty and thats good! I personally think it's the same as with Converse Chucks: They don't look good clean. When I was 14/15 I used to run around in mud outside in my brand new shoes to achieve a used look - the beginnings of DIY.
Matching the print on the back of my top I'm wearing two necklaces with bullits, the silver one is even a real one that I bought half a year ago on a flea market. That the shirt matched the necklaces only came to my mind just now haha ...
I wish you all a nice evening and a great weekend! x

Photo credits: Marie-Louise Fischer 





















Mittwoch, 3. Dezember 2014

Review: A weekend in London with my mom!


Ich hänge ein wenig hinter her (wie immer) mit meinen Posts, aber das ist ja normal oder? Never up to date, so kennt man mich. Oder sagen wir mal, das ist zu 99% der Zeit der Normalfall. Auf jeden Fall wurde mein Blog vor ein paar Tagen - am 29. November - zwei Jahre alt, juhu! Dieses Jahr habe ich nicht großartig was gemacht, jedoch will ich mich an dieser Stelle einfach für die ganzen positiven Kommentare und Unterstützung, die ich bekomme bei euch bedanken. Ihr wisst gar nicht wie viel mir das alles bedeutet. Auch wenn mein Blog für mich nur ein Hobby ist und ich kaum Geld damit verdiene, macht es mir unheimlich Spaß und ohne meine Leser wäre es nur halb so schön. Danke!!! 
Um zurück auf den heutigen Post zu kommen, gehe ich gedanklich zurück zum Wochenende, welches für mich schon am Donnerstag dem 27. November anfing, als meine Mama aus Deutschland zu Besuch kam. Und wir hatten wirklich eine super schöne Zeit! Diesen Post widme ich ihr und der Zeit, welche wir zusammenverbracht haben. Es war echt ein tolles verlängertes Wochenende!
Aber Achtung: Dieser Post enthält abermals viele Essenbilder, aka. strong Foodporn. Man könnte denken, das sei unsere einzige Beschäftigung gewesen; das stimmt nicht ganz aber schöne Mahlzeiten werden bei mir immer fotografiert und dieses Wochenende gab es eben viele. Beschreibungen zu den Fotos etc. findet ihr unten. Viel Spaß beim anschauen der Fotos! xx

I'm a little behind as usual with my posts. Typical! But never the less I still wanted to mention that my blog turned two last week on the 29th of November. This year I didn't celebrate that too much, but I really want to thank all of my loyal readers and sponsors who have supported me through this time. Even though I only blog for fun which means earning hardly any money, I'm so grateful for everything. Without each and everyone of you it'd only be half as much fun. Thank you!!! 

Coming back to todays actual post, I'm mentally going back to Thursday the 27th, the day my weekend began and my mom arrived here in London from Germany. She came to visit me until the 30th and we truly had a great time. This post is dedicated to her and the time we spent with lots and lots of photos. But beware: This posts contains a high amount of food pictures aka. intense foodporn. I don't want to make the impression on you guys that we only sat around and ate, but I just love taking pictures of special meals and this weekend there were a lot. So that's that, haha..
Enjoy the photos! xx 

Day 1 ...


Am ersten Tag haben wir uns in Camden Town rumgetrieben. Ich habe mir eine neue Lederjacke für schlappe 70 Pfund gekauft und ein paar Geschenke für Weihnachten. Es war schön endlich mal in Camden gewesen zu sein, vor allem mit meiner Mama. Ich habe gesehen, dass wenn man Gäste hat, man meistens mehr von seinem eigenen Zuhause sieht, als alleine. / On the first day we went to Camden Town. There I bought myself a new leather jacket for only 70 Quid and a few X-mas presents. It was nice to have finally have visited Camden especially together with my mom. I 've found now that when you have a visitor from else where you are more likely to see the unknown of your home city than being alone.



Stables Market in Camden Town 









Wirklich verrückte Außenfassaden an den Häusern in Camden Town. Es gibt dort unheimlich viele Tattoo- und Piercingstudios, wie diesen hier zum Beispiel / Camden Town is probably known for it's crazy buildings. There are a tremendous amount of piercing and tattoo studios there, like this one. 



Cyberdog, ein total verrückter Laden, der sich nur um den Raver dreht, sehr interessant zu sehen. / Cyberdog a cool store with everything a ravers heart could desire. Very interesting.



Kaffee Pause bei Paperchase bei Tottenham Court Road. Paperchase ist ein tolles und riesiges Geschäft mit allem was Bastel-, Lese, Organisations-, und Schreibherzen nur so begehren könnten, meine Mama hat sich auch der sehr stark dafür begeistern können. Ich verbringe immer Stunden dadrin, schon alleine die Kartenabteilung ist immens! So viele schöne Sachen. Wer mal in London ist muss hier hin. Und essen gibt es auch, wie ihr sehen könnt, also nichts wie hin. Zum Foto: Ich habe das am Handy mit der App "Mextures" bearbeitet, wirklich tollmit coolen Filtern und allem möglichem coolen "Hipster pipapo". Nur zum Empfehlen. / Small coffee/tea break at Paperchase at Tottenham Court Road, a store for every stationary, book and arts lover! Such an amazing store, my mom fell in love with it too. I can spend hours in there just looking at all their great things and they also have food as you can see. So anyone who has time and is in London should go! I edited the picture above with an App called "Mextures" and can also only recommend it, it's really great.


Am Endes des ersten Tages hat es uns in das Sushi Restaurant "Dinings" in der Nähe der Edgware Road verschlagen. Ein nicht gerade sehr studentenfreundliches Restaurant (preislich gesehen), aber das Essen ist einfach nur wow! Frisch gemachtes Sushi a la carte und andere leckere Japanische Speisen, aber mit einem modernem Twist. Dabei muss man für ein Stück Sushi schon mal an die fünf Pfund blechen. Aber es lohnt sich jeder Cent, ich kann es nur weiter empfehlen; Eine Reservierung ist sehr von Vorteil, da das Restaurant sehr klein und beliebt ist. / At the end of the day we had dinner near Edgware Road in a modern Japanese restaurant called "Dinings". It's not exactly what I would call student-friendly prices, one piece of sushi a la cate can cost about five to six Pounds, but the food is amazing! Every single cent was worth it. If planning on visiting Dinings make a reservation as it is very tiny and popular! 

Day 2...



Am nächsten Morgen ging es schon weiter mit dem Essen. Ich nahm meine Mama in mein neues Lieblingsfrühstücklokal "The Breakfast Club", welches sich bei mir genau um die Ecke befindet, wobei man sagen muss, dass es mehrere Ableger über London verteilt gibt. Breakfast Club ist bekannt für gutes Amerikanisches Frühstück, das heißt Bacon, Freachtoast, Breakfast Burrito und vor allem meine Leibspeise Pfannkuchen!!! Oh ja... dort gibt es so leckere, dicke Pfannkuchen mit Ahornsirup, Vanillecreme und Beeren... Zum reinlegen. Und das kostet nur knappe 9 Pfund, der Tag kann nur gut starten?! Meine Mama entschied sich für das selbe und war auch überzeugt, Soul Food, einfach nur gut :) Wer vor hat hier hin zu gehen kann den ganzen Tag über Frühstück bestellen. Allerdings stehen die Gäste an Wochenenden (vor allem Sonntag) meistens Schlange. Reservierungen gibt es nicht also am besten während der Woche kommen, früh da sein oder einfach Geduld mit sich bringen ;) / The next morning started with food again. I took my mom to my new favorite breakfast place "The Breakfast Club" right around the corner from were I live. Breakfast Club is know for having good American breakfast such as bacon, french toast, breakfast burrito and my all time fave: Pancakes!!! Omg... nice fat american pancakes with maple syrup, vanilla creme and berries. Can the day start any better?! My mom decided to have the same as I and also was convinced: This is good stuff! True soul food. Whoever wants to have breakfast here should go during the week or show up early on the weekends especially Sunday, as the line get to be really long. There are no reservations available. So if you're planning on going for Sunday brunch make sure you bring along patience!




Dann ging's einfach nach Soho und Mayfair zum rumlaufen und umschauen. Schließlich war das Wochenende "Black Friday" und man weiß nie was man da für Schnäppchen machen kann. / After that we went to Soho and Mayfair to walk around. It was Black Friday so you never know what kinds of great deals you could make.


Scones @ Patisserie Valerie 


Habe mich bei All Saints stark in dieses Kleid verliebt, aber habe es noch nicht gekauft. Mal schauen ob ich es durch Freunde noch irgendwie billiger bekomme haha... / I fell in love with this dress at All Saints but decided not to buy it yet as I want to see if can get it at a discounted price through friends haha... 


Dinner @ Balthazar bei Covent Garden, ein französisches Restaurant, auch sehr zu empfehlen. Das Essen war super lecker, auch wenn Mama und ich nur einen Salat mit Tunfisch runter bekommen haben. Wir hatten davor schon so viel zum essen! Reservieren ist hier auch nicht verkehrt. / Dinner @ Balthazar, also a very good Restaurant located in the heart of Covent Garden, this time with french cuisine. My mom and I were so stuffed though from our previous meals that we both just went for a salad with seared tuna. Making reservations here is also a good idea. 


Der Ausblick aus Mamas Hotel welches direkt neben meinem Wohnheim ist. / The view from my moms hotel which is located directly next to my halls.


An diesem Abend hatte ich mich schon seit langem mit meiner Freundin Cat um Nicky Romero live in Brixton zu sehen. Der Abend war der Hammer!!! Auf dem Nachhause weg habe ich dieses Bild von der Tube Station bei Bank gemacht - um halb sieben Uhr morgens. Total leer und still, ein sehr seltener aber schöner Anblick. Dementsprechend war ich an diesem Tag ziemlich ko... Trotzdem war er erlebnisreich... / This evening I had planned to go out with my friend Cat for a long time already to see DJ legend Nicky Romero in Brixton. It was sooo good!!! On my way home at 6:30am I shot this pictures of the tube station @ Bank: empty and quiet. Because of my insane night and lack of sleep I was really tired the next day. Never the less my mom and I did a lot during the day...

Day 3...


A unserem dritten Tag war Portobello Road Market in Notting Hill dran trotz meiner schweren Müdigkeit. Dort gibt es viele schöne und secondhand Sachen zum anschauen, wie zB Blumen :) / On our third day we went to Portobello Road Market in Notting Hill where you can kind a lot of second hand and nice things to look at for example flowers. :) We had a nice time there despite my tiredness. 



So beautiful... 


... my mom too :)







Nachdem wir Portobello Road Market hinter uns gelassen hatten, gingen wir einem Wahnsinns Restaurant/Café namens "Ottolenghi"spät Mittag essen. Es gibt auch wieder hier mehrere über die Stadt verteilt und die Preise sind auch nicht so studentenfreundlich, aber das Essen.... Oh mein Gott!!! Einer meiner Highlights, ich finde keine Worte dafür. Man kann sich entweder Takeout holen oder sich hinsetzen. Allerdings gibt es einen einzigen großen weißen Tisch und auf Plätze kann man länger warten. Wir haben uns diese Zeit genommen und wurden innerhalb 10-15min zum Tisch gebeten. Die geringe Wartezeit hatten wir allerdings der Uhrzeit zu verdanken; wie schon gesagt es war ein "spätes Mittagessen" um ca. vier Uhr. Das Dessert haben wir uns zum Takeaway geholt und bei mir genüsslich in der Wohnung verschlugen, denn allmählich gingen mir die Kräfte aus. / After Portobello Road Market we had a late lunch at Ottolenghi and wow this was true foodporn inside and out! I have no words, probably the highlight of food this weekend. Of couse, yes, it's not exaclty inexspensive but worth every bit of what you can spare. You either can get take-out or dine in, but you may have to wait up to half an hour to be seated at the one table they have in the restaurant. We waited and were seated within 10-15min. We had our dessert at home in my apartment as I was slowly getting really really tired... 







Der wunderschöne Sonnenuntergang auf dem Weg zur Tube. Wieder bearbeitet mit "Mextures" / The beautiful sunset on the way to the tube station; edited with "Mextures"


Nach einer mehrstündigen Pause in meiner Wohnung, ging es noch einmal aus dem Haus zum Abendessen im vegetarischen Restaurant "Ethos" in Soho. Auch sehr zu empfehlen, super frisch und auch erschwinglich. An einem Buffet kann man sich seinen Teller je nach Lust und Laune vollladen, der Preis wird dann durch das Gewicht bestimmt. Mein Teller hat 14 Pfund gekostet plus 1 Pfund für das Wasser. Reservieren ist hier nicht unbedingt nötig, aber würde ich trotzdem überall machen, es ist London, da weiß man nie. / After a longer break in my halls we went to have dinner at a vegetarian restaurant "Ethos" in Soho. Also very very good and this time also feasible for students on a nice occasion: You go to the buffet and decide on what you'd like to eat, after that the price is specified depending on the weight of your meal. Reserving a spot is not really necessary but as it's London I would just go for it. 



Day 4...


An unserem letzten Tag, der nur bis 13.30 Uhr ca. ging, weil Mama zum Flughafen musste, haben wir  uns die Bricklane und Old Spitalfields Market angeschaut. Und wieder: so viele schöne Sachen! Vor allem im Spitalfields Market... / On hour last day mom and I went to Brick Lane and Old Spitalfields Market. And again there were so many nice things...  


... dort hat mir Mama zwei Ketten von Roccabella, einem kleinen Schmucklabel, gekauft. Ich bin so happy :) Danke! Die Anhänger bestehen aus echten (!) mit metall überzogenen Blättern, eine sehr interessante Idee. / ... like these beautiful leaf pendants from Roccabella. These are real leaves covered in metal. My mom bought them for me as a gift, I'm so happy :) Thank you!



It was a lovely weekend with you mom and I really appreciated you taking the time to visit me. Thank you again for everything and see you soon at home in Coburg, Germany! xxx